Der gigantische Bart, der böse war “ George Orwell lässt grüssen „

der gigantische bart der böse war

Bis jetzt die beste Graphic Novel, die ich dieses Jahr gelesen habe. Stephen Collins Erstlingswerk ist eingeschlagen wie eine Bombe, eine Geschichte die zum nachdenken anregt und viel Diskussionsstoff liefert.

Die Zeichnungen sind hervorragend umgesetzt, einfache schwarz weiße Malerei mit einem stumpfen sehr weichen Bleistift.

Mit dieser atemberaubenden Graphic Novel verneigt sich Stephen Collins vor drei großen Namen: Orwell, Kafka und Godzilla. Ein Buch, das sich auf ebenso überraschende wie berührende Weise damit auseinandersetzt, wie Vorurteile und Ängste geschürt und genutzt werden – und wie man sie vielleicht überwinden kann.

Stephen Collins erzählt mit feinem, rabenschwarzem Humor die Geschichte von Dave, der in einem Land namens HIER lebt, wo die Menschen ein überreglementiertes,
monotones Leben führen. Großes Unbehagen bereitet den Einwohnern von HIER das Meer vor ihren Küsten; wahren Horror empfinden sie angesichts der Vorstellung dessen, was jenseits des Meeres liegt: ein Land namens DORT. Als sich Dave in seiner von Regeln und Ängsten dominierten Welt eines Tages die Sinnfrage stellt, wächst ihm ein gigantischer Bart; ein unerhörtes Ereignis, infolge dessen erst Daves Leben und dann das ganze Land aus den Fugen gerät.

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