Aussteigen im Jahr 2019 Tipps für Anfänger

Nach wie vor gibt es Menschen, die sich nach Ruhe sehnen. Oft ist es das verlangen, die Zeit einfach etwas langsamer laufen zu lassen. Raus aus der Hektik und rein in eine einfache Lebensweise. Allein auf einem Stück Land und sich selbst versorgen, dass ist der Traum vieler Aussteiger.

Was hält Dich davon ab?

Aus dem System aussteigen ist oft nicht ganz leicht. Zumindest machen wir es uns schwerer als es tatsächlich ist. Das Problem ist, dass man auf ein festes Einkommen verzichtet und sich gewisse Sachen nicht mehr leisten kann. Damit einem der Start nicht so schwer fällt muss man sich darauf vorbereiten.

  1. Was Brauchst du zum Leben
  2. Wo & wie willst du Leben
  3. Mit was willst du deinen Lebensunterhalt verdienen
  4. Wieviel Geld brauchst du
  5. Wie lange willst du dich zurückziehen

Das sind nur fünf ganz einfache Fragen, die du dir selbst stellen solltest, bevor du über das Aussteigen nachdenken kannst.

Zu 1. Brauchst du ein Auto oder reicht dir auch ein Fahrrad. Das ist nur eine Frage von vielen. Das wichtigste ist es seinen Konsum zu überdenken. Wenn du darauf aus bist immer ein tolles Auto zu fahren und das neueste Handy zu besitzen, dann bleibt dein Vorhaben nur ein Traum. Ich hatte alles was man sich nur vorstellen kann. Immer das neueste Smartphone, der beste iMac, mehrere Autos und verschiedene kuriose Sammlungen. Angefangen bei Filmen bis hin zu Retrokonsolen und alten Videospielen. Eines Tages saß ich in meinem Arbeitszimmer und starrte auf die vollgefüllten Regale. „Alter was machst du hier eigentlich?“, dachte ich mir.

Ich fing an alles nach und nach zu verkaufen. Ich nahm das Geld kaufte mir einen vernünftigen Laptop. Einen mit dem ich wirklich Arbeiten kann und nicht so ein Designerteil, das ein Vermögen kostet und keine Leistung hat. Ich behielt mein Samsuns S8 und meine kleine Canon DLSR. Ansonsten habe ich alles verkauft. Mein Besitz passt in eine 40×30 cm große Plastikkiste. Und selbst das werde ich vermutlich noch aussortieren.

Heute fühle ich mich frei.

Zu 2. Wo willst du Leben? Oder willst du lieber in der ganzen Welt unterwegs sein? Meine Frau und ich haben ein kleines Haus in Polen. >>DAS HIER<<
Aber wir Planen Ende 2019 auf Fahrradweltreise zu gehen.

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Wir wollen was von der Welt sehen. Das ist im Moment der ultimative ausstieg für uns. Ein kleines Haus ist eine super Sache, es ist immer gut eine Sicherheit zu haben. Einen Ort, an den man gehen kann, wenn es einen wieder nachhause zieht. Du musst für dich wissen was du willst. Es gibt kleine Häuser in Portugal oder in Südamerika. Du musst dich nur wagen, etwas zu unternehmen.

Zu 3. Eine der wichtigsten Fragen ist, wovon willst du Leben. 100% Selbstversorgung ist fast unmöglich. Du wirst immer ein bisschen Geld brauchen. Selbst wenn du 100% autark lebst, wirst du dir einen Kinofilm ansehen wollen oder einen Kaffee trinken. Aussteigen heißt nicht aufhören zu leben.

Ich stelle zum Beispiel Schmuck her, aus Silber und Gold. Ich liebe es Flohmärkte zu machen. Ein Minijob ist auch eine Super Einnahmequelle, und du bist versichert. Man braucht nicht viel Geld zum Leben. Ich kenne Menschen, die kommen mit 300-400 Euro im Monat sehr gut aus. Sie haben ein Warmes zuhause und genug zum Essen. Wie oben schon erwähnt, ist eine Krankenversicherung für Aussteiger essenziell. Gesundheit geht vor.

Der Mensch braucht nur drei Sachen. Ein warmes Zuhause, etwas zu Essen und Kleidung.
Alles andere ist Luxus. Die meisten Menschen auf dieser Welt haben nicht einmal ein Zuhause, geschweigendem eine warme Mahlzeit. Und wir machen uns Gedanken, welches Auto wir uns Kaufen, wenn das alte abbezahlt ist.

Zu 4. Wieviel Geld du zum Leben brauchst, richtet sich nach deiner Lebensweise. Wir kommen mit 500 Euro Monatlich aus, wir sind zu zweit. Wenn wir in Polen sind, brauchen wir nicht mehr als 350 Euro im Monat. Das ist Geld für Strom, Wasser und Lebensmittel. Eine Reserve solltest du immer haben, ich Plane Geld für 4-6 Monate ein. Etwa 3000 Euro Reserve.

Wenn du unterwegs bist mit Fahrrad oder zu Fuß, dann solltest du 10 – 15 Euro täglich einplanen. 300 – 450 im Monat sind ein guter Richtwert.

Zu 5. Du musst überlegen wie lange du dich aus dem System entfernen willst. Für mich kommt es nicht in Frage, dass ich je wieder einen 9to5 Job nachgehen werde. Ich mache lieber bis zum Lebensende das, was mir Spaß macht. Statt das, was andere von mir verlangen. Das Argument von was willst du Leben, wenn du in Rente gehst zieht bei mir nicht. Warum sollte ich in Rente gehen wollen? Was soll ich machen, wenn ich in Rente bin? Dasitzen und auf den Tod warten?

Verstehe das nicht falsch, ich will arbeiten. Aber eine Arbeit die mir freude bereitet, ist sehe ich nicht als Arbeit. Es ist ein vergnügen etwas zu machen, was mir Spass macht. Wenn einer daran Spass hat Toiletten zu putzen, so soll er es machen. Ein anderer ist aus Leidenschaft LKW Fahrer, dann soll er es machen. Warum soll man mit etwas aufhören, nur weil man 65 Jahre alt ist? Für mich ist es wichtig mein eigener Chef zu sein.

Es ist nicht schwer auszusteigen, es ist die Gewohnheit die dich daran hindert es zu tun.

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