Profitmaximierung auf Kosten der Mitarbeiter

Ich habe auf diesem Blog schon länger nichts mehr veröffentlicht. Ich möchte das in Zukunft gerne ändern und mehr Gedanken, Podcasts und Videos hier und auf anderen Kanälen veröffentlichen.

Ich bin ein Freund von Freiheit, vielleicht bin ich auch ein bisschen Anarchistisch.
Aber mal ehrlich, sind wir das nicht alle ein bisschen.
Doch es gibt eine Sache, die ich ums verrecken nicht ausstehen kann. Wenn ein Mensch anfängt über einen anderen Menschen zu bestimmen. Und das sieht man in den letzten Jahrzehnten immer mehr. Ich spreche hier über das Verhältnis, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
In erster linie sollte man sich Fragen, was ist man? Arbeitgeber oder Arbeitnehmer!

Es scheint so, als hätten sich die Arbeitnehmer/geber da draußen, mit dem begriff noch nie so richtig auseinandergesetzt.

Denk doch mal richtig darüber nach. Bist du Arbeitgeber oder Arbeitnehmer. Wer gibt denn hier seine Arbeitskraft. Wer setzt, tagein tagaus, deine Kraft dazu ein um ein Unternehmen am Leben zu halten.
Im Gegensatz dazu, wer nimmt deine Arbeitskraft damit sein Unternehmen am Laufen gehalten wird.

Wenn ich in einem Unternehmen angestellt bin, sehe ich mich als Arbeitgeber. Ich bin derjenige, der seine Arbeitskraft gibt. Mein Chef ist der Arbeitnehmer. Er nimmt meine Arbeitskraft.

Moderne Sklaverei

Es gibt Millionen Menschen die gezwungen sind einen Job nachzugehen, den sie nicht machen möchten. Das erste was man gesagt bekommt, „dann such dir was anderes.“

Oft ist es leichter gesagt als getan. Vielleicht ist man zu alt und findet keine neue Stelle. Oder man hat so einen ausgefallenen Beruf, das es nicht möglich ist wo anders eine geeignete Stelle zu finden.

Häufig ist es allerdings so, dass einem die Qualifikation fehlt, um etwas anderes zu machen. Das muss nicht unbedingt an einer schlechten Schulbildung liegen. Es kann sein, dass man jahrzehntelang in einem Job gearbeitet hat und sich nicht weiterentwickeln musste/konnte. In der heutigen Zeit kann es einfach an der Wirtschaft liegen. Man macht einen Job obwohl er einem nicht gefällt, gleichzeitig hat man Angst, weil die Wirtschaft so unberechenbar ist.

Das Spiel mit der Angst

Genau diese Angst machen sich die Chefs zu nutze. Sie wissen, dass du einen Kredit hast, dass du vor ein paar Jahren ein Haus gekauft hast. Es wird mit der Angst des sozialen Absturzes gespielt. Den Spruch, „Wollen sie wirklich alles aufs spiel setzen?“, habe ich schon öfter gehört als mir lieb ist.

Man ist nicht direkt ein Sklave, schließlich ist man frei. Doch irgendwie ist man das doch nicht frei. Man ist Sklave seiner eigenen Angst. Und somit gebunden an etwas was man nicht machen will.

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